Apotheke zum schwarzen Adler

GRIPPALER INFEKT

Symptome:
• Unwohlsein
• Frieren
• Glieder- und Kopfschmerzen
• Abgeschlagenheit
• Appetitlosigkeit

Sofortmaßnahmen:
• Ansteigendes Fußbad
• Lindenblüten/Holunderblüten/Kamillentee – Teemischung
• Extraportion Vit C (Ascorbinsäure)
• Echinaceahältiges Medikament in hoher Dosis
• Propolistropfen zur Abwehrsteigerung
• Körperliche Anstrengung meiden
• Bei hohem Fieber und länger andauernden Beschwerden ist dringend ein Arztbesuch zu empfehlen.

GRIPPE

Bei der echten Grippe können auch noch andere Symptome hinzukommen:
Hohes Fieber über 39°C , starke Gliederschmerzen und das ausgeprägte Gefühl krank zu sein.
Eine Virusgrippe ist keine harmlose Erkältung. Zweitinfektionen wie Bronchitis oder Lungenentzündung können für Menschen mit schwachem Immunsystem lebensgefährlich werden. Der beste Schutz gegen Grippe bietet die Grippeschutzimpfung. Personen die ein schwaches Immunsystem haben, deren Körper durch das Alter oder chronische Erkrankungen geschwächt ist, sollen gegen Grippe geimpft werden.

ERKÄLTUNGSSCHNUPFEN

Schnupfen wird durch Tröpfcheninfektion übertragen.
„Drei Tage kommt er, drei Tage bleibt er, drei Tage geht er.“ Je eher und konsequenter er behandelt wird, desto geringer die Chance einer Weiterentwicklung!
In geheizten Räumen ist es ratsam, einen Luftbefeuchter oder Wasserschalen die ätherische Öle enthalten aufzustellen. Dadurch wird das Austrocknen der Nasenschleimhäute verhindert. Bei sehr heftigen Schnupfen sind Dampfinhalationen mit Kamillentee und ätherischen Ölen zu empfehlen.
Damit der zähe Schleim verflüssigt wird, empfiehlt es sich viel Flüssigkeit in Form von Fruchtsäften, und Erkältungstees zu trinken. Wenn die Nasenschleimhaut anschwillt, und das atmen sehr schwer fällt, empfehlen wir zum Abschwellen der Nasenschleimhaut Meersalzlösungen und diverse Schnupfensprays.
Sollten starke Kopfschmerzen verbunden mit Fieber auftreten muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

HUSTEN UND BRONCHITIS

Husten ist ein Symptom und tritt häufig im Rahmen eines grippalen Infektes auf. Mit schleimlösenden Stoffen die im Brusttee, Eibischtee und in diversen Hustenpastillen enthalten sind, kann man den Hustenreiz bekämpfen. Bei schleimigem Husten ist es wichtig den Schleim zu verflüssigen, das heißt, viel trinken um das Abhusten zu erleichtern. Dazu eignen sich pflanzliche Hustentropfen. Gut schleimlösend wirkt der Spitzwegerichsirup.
Bei starkem Hustenreiz ist der Thymiansirup zu empfehlen, sowie entzündungshemmende Medikamente wie z.B. ätherische Öle in Kapselform.
Positiv ist es, wenn man ein Hustenmittel zur Erweiterung der Bronchien einnimmt. Der Wirkstoff Dextromethorphan, der im Hustensaft und Hustenpastillen verarbeitet ist empfiehlt sich bei krampfartigem Husten.
Zur Unterstützung von Erkältungskrankheiten bewährt sich Brust, Hals und Rücken mit einem Erkältungsbalsam einzureiben.
Es ist notwendig auf Zigaretten zu verzichten !
Wenn der Husten länger andauert soll der Arzt aufgesucht werden, um eine Lungenentzündung oder Bronchitis auszuschließen.


HALSSCHMERZEN

Halsschmerzen werden durch Viren oder Bakterien ausgelöst. Um die Vermehrung der Bakterien und Viren zu hemmen, ist das Lutschen von entzündungshemmenden Halspastillen zu empfehlen. Durch das Gurgeln mit Heilkräuterextrakten, Salbei und Kamillentee kann man eine Linderung erreichen. Auch Käsepappel und Eibischtee eignen sich aufgrund der Schleimstoffe zur Behandlung.
Halssprays mit ätherischen Ölen wirken desinfizierend und schmerzstillend. Mit ihnen können schwerzugängliche Stellen im Mund und Rachenraum erreicht werden.
Entzündungshemmende Brausetabletten unterstützen die Behandlung.
Bei hohem Fieber und starken Halsschmerzen ist unbedingt der Arzt aufzusuchen.