Apotheke zum schwarzen Adler

Impfen schützt!

Gegen eine Reihe von Erkrankungen die oft lebensbedrohend verlaufen können, bieten Impfungen Schutz.
Etwa 4 bis 8 Wochen vor der Fernreise sollten Sie sich über Impfungen und Malarieprophylaxe für das gewählte Reiseziel erkundigen.
Bringen Sie Ihren Impfpass zur reisemedizinischen Beratung mit!
Impfungen, die von bestimmten Ländern bei Ein-/Ausreise verlangt werden (Gelbfieber, Meningokokken oder ev. Cholera) müssen im „Internationalen Impfpass“ eingetragen sein.

Basisimpfprogramm:

-Poliomyelitis (Kinderlähmung)
-Diphtherie
-Tetanus
-Hepatitis A
-Hepatitis B
-Typhus

Poliomyelitis (Kinderlähmung)

Das Poliovirus ist zwar in vielen Ländern durch konsequente Impfung weitgehend ausgerottet, ist aber in einigen Ländern, insbesondere in Afrika und Asien, noch aktiv.
Die Polioimpfung wird nicht mehr geschluckt, sondern nur noch gespritzt.


Diphtherie

Diphtherie wird durch Tröpfcheninfektion übertragen und ist in anderen Ländern noch häufiger zu finden.


Tetanus

Es sollte keine Reise ohne gültigen Impfschutz erfolgen! Das gilt natürlich auch für zu Hause.

Es stehen gut verträgliche Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung, die gegen Polio plus Diphtherie plus Tetanus schützen.



Hepatitis A und B

Hepatitis A und Hepatitis B sind häufige, nur durch Impfung vermeidbare Viruskrankheiten der Leber (infektiöse Gelbsucht).
Die Übertragung von Hepatitis B erfolgt durch Körperflüssigkeiten, vor allem durch sexuelle Kontakte und Blut.
Es gibt einen Kombinationsimpfstoff gegen Hepatitis A plus B.



Typhus

Typhus wird durch verunreinigte Nahrungsmittel oder verseuchtes Trinkwasser übertragen. Die Typhusimpfung ist grundsätzlich ebenso wie die Diphtherie-Tetanus-Polio-Impfung und die Hepatitis-A-B-Impfung allen Reisenden anzuraten.



Malaria

Diese weitverbreitete ernste, ja lebensgefährliche Krankheit wird durch Stechmücken übertragen. Hochrisikogebiet für Malaria ist das tropische Afrika.
Die typischen Symptome sind plötzlich auftretendes Fieber mit Schweißausbruch und Schüttelfrost.
Durch entsprechenden Mückenschutz und durch verlässliche regelmäßige Einnahme bestimmter Malariamedikamente wird das Erkrankungsrisiko wesentlich gesenkt.
Bei der Beratung wird individuell auf Reiseziel, Reisestil und Verträglichkeit für den Einzelnen eingegangen.
Auch gegen das Dengue-Fieber kann man sich nicht impfen lassen.
Wichtig ist entsprechender Mückenschutz.


Pneumokokken

Pneumokokken sind Bakterien, die Lungenentzündung, Mittelohrentzündung, Entzündung der Kieferhöhlen, Hirnhautentzündung und bakterielle Blutvergiftung auslösen können. Pneumokokken werden durch Tröpfcheninfektion übertragen.
Die Erkrankungen verlaufen meist mit hohem Fieber und schwerem Krankheitsgefühl. Im schlimmsten Fall können sie tödlich enden.
Ältere Menschen ab 60, chronisch Kranke, Personen mit Atemwegserkrankungen haben ein schlechtes Immunsystem.
Für diese Personengruppe empfiehlt sich die Pneumokokkenschutzimpfung.
Mit einer Impfung sind sie fünf Jahre geschützt.
Impfaktion vom 1. Oktober bis 31 Dezember.



Zusätzliche Imfungen gegen:

-Gelbfieber
-Meningokokken-Meningitis
-Japanische Encephalitis
-Tollwut
-Cholera


Insektenschutz

Repellentien bieten einen vorübergehenden Schutz gegen Stechmücken. Nachts bietet ein Moskitonetz den besten Schutz. Langärmelige Hemden und Blusen sowie lange Hosen reduzieren das Risiko, von Insekten gestochen zu werden.